Märchenhaft & sinnlich – „Das Zigarettenmädchen“, Rezension

Darüber freuen wir uns natürlich:

Wort & Tat

cover_kumala-zigarettenmädchen-print240-163x260Rathi Kumala, Das Zigarettenmädchen, Roman, Culturbooks Hamburg, 2015, Aus dem Indonesischen: Hiltrud Cordes, 308 Seiten, 17,90 Euro

Der Vater liegt im Sterben und die drei Söhne ziehen los, um eine Aufgabe zu lösen. Was nach Märchen klingt, ist es auch, jedenfalls der Struktur nach. So fühlt man sich unmittelbar kulturell heimisch im fernen Jakarta, als Tegar, Karim und Lebas aufbrechen, um nach Jeng Yah zu suchen. Nach der Frau, deren Namen der Senior des erfolgreichen indonesischen Tabakkonzerns murmelt, obwohl ihm zahlreiche Worte schlaganfallbedingt abhanden kamen. Tegar leitet inzwischen das Unternehmen streng und wenig freudvoll, Karim unterstützt ihn, Lebas versucht sich im Filmgeschäft. Bei den Dreien ist die Rollenverteilung eindeutig: Der Älteste übernimmt Verantwortung, der Jüngste ist spielerisch kommunikativ unterwegs, was zwangsläufig zu Konflikten führt, die Karim ausgleichen muss.

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