„Sie haben Kraft, sie sind sehr hart“ – Rezensionen zu „Ministerium für öffentliche Erregung“

Zwei neue Rezensionen zu Amanda Lee Koes grandiosem und mehrfach preisgekrönten Kurzgeschichtenband:

Jörg Petzold spricht über und liest aus „Ministerium für öffentliche Erregung“, und zwar auf unserem Berliner Lieblingsradiosender FluxFM in der Sendung „Lesen und lesen lassen“, hier. „Sie haben Kraft, sie sind sehr hart„, lautet sein Fazit, „reden nicht um den heißen Brei herum, zeichnen nichts weich. Sie legen den Finger direkt in die Wunde.“

Und unsere Lieblingsmusikundpopkulturzeitschrift Spex schreibt über die Geschichten: „Koe zeigt keine Zurückhaltung in ihrer Darstellung sexueller Verhältnisse. Sie interessieren die Abhängigkeitsverhältnisse und Machtdynamiken im menschlichen Zusammenleben. Ungeniert legt sie den Finger an Orte, die einer Gesellschaft weh tun, wenn sie ungeahndete Gruppenvergewaltigungen aufarbeitet und von Frauen aus prekären Verhältnissen erzählt, die sich im Ausland als sozial schlechtergestellte Haushaltshilfen verkaufen. Gleichzeitig ist ihr Buch keine Klagemauer der weiblichen Realität, keine Sammelschrift weiblicher Opferberichte. Amanda Lee Koes Frauen sind wehrhaft und zäh. Und menschliche Interaktion schon immer ambivalent. Es geht auch um Rassismen und Machtstrukturen, in denen sich junge Immigranten und Außenseiter gefangen sehen, wenn sie das Zaudern des Jungen in „Faustpfand“ zeigt, bevor er zum ersten Mal Geld für seine „Liebe“ nimmt.“ Die gesamte Rezension ist hier.

Wir freuen uns sehr für Amanda!

Zum „Ministerium für öffentliche Erregung“ geht es hier entlang, es ist gebunden sowie digital bei uns erhältlich und über jede Buchhandlung zu beziehen.

 

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